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Dentalwissen: Lupenbrille

Die Lupenbrille ermöglicht eine minimal invasive und gewebeschonende Vorgehensweise

Zahnärztliche Instrumente auf einer Ablage

Präzision

Sehen, was von Auge nicht zu sehen ist

Man kann nur das behandeln, was man wirklich sieht. Gutes Sehen ist eine elementare Voraussetzung für exakte Befunderhebung und für besonders feines und detailreiches Arbeiten. Lupenbrillen helfen, relevante Details im Operations- oder Behandlungsgebiet zu erkennen.

Ohne zahnärztliches Hightech wie eine Lupenbrille sind die gestiegenen Ansprüche von Patienten, und  Zahnärzten in Bezug auf Präzision, Ergonomie und Qualität in der modernen Zahnmedizin nicht mehr zu erfüllen.

Oft sind feine Strukturen von Geweben, kleinste Veränderungen an Zähnen und Zahnfleisch mit bloßem Auge nicht ausreichend zu erkennen. Lupenbrillen kommen je nach Indikation mit entsprechender Vergrößerung zum Einsatz. Sie ermöglichen eine minimal invasive und gewebeschonende Vorgehensweise, da kleinste Details exakt begutachtet, filigrane Bereiche dargestellt und Behandlungen präzise durchgeführt werden können.

Es gibt zwei technisch unterschiedliche Lupenbrillen-Systeme:

Zwei Bauarten

Prismenlupen nach Kepler

Diese ermöglichen - unter Verlust von Tiefenschärfe - Vergrößerungen von 3,0 -5,0 fach. Da diese Brillen relativ schwer sind, findet man Sie meist als sogenannte Kopflupen.

Lupenbrillen

Nach dem Galilei System, Sie sind sehr leicht und bieten bei ausreichender Tiefenschärfe jedoch nur eine 2,0-3,2 fache Vergrößerung.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Behandeln lässt sich nur, was zu sehen ist – Lupenbrillen machen feine Details im Behandlungsgebiet sichtbar.
  • Prismenlupen nach Kepler vergrößern drei- bis fünffach, sind aber schwer und werden meist als Kopflupe getragen.
  • Lupenbrillen nach dem Galilei-System sind leicht und vergrößern zwei- bis gut dreifach bei besserer Tiefenschärfe.

Kurz beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Um feine Details zu erkennen. Gutes Sehen ist Voraussetzung für eine genaue Befunderhebung und für präzises Arbeiten im Behandlungsgebiet.
Das hängt vom System ab: Prismenlupen nach Kepler vergrößern drei- bis fünffach, Lupenbrillen nach dem Galilei-System zwei- bis gut dreifach, dafür mit mehr Tiefenschärfe.
Sie erlaubt genaueres Arbeiten, weil der Behandler mehr erkennt. Ein Ergebnis garantiert das Hilfsmittel nicht – es verbessert die Voraussetzungen dafür.