Vor der Behandlung
Planung und Voruntersuchung
Einen ersten Eindruck über die anatomischen Verhältnisse gibt eine Röntgenaufnahme. Zum Einsatz kommen oft digitale Röntgengeräte. Vor einer Behandlung müssen möglichst alle eventuellen Risiken erkannt werden. Bei der implantologischen Behandlung beeinflusst die Diagnostik den Behandlungserfolg entscheidend. Die Information über den Knochenzustand im Implantatbett spielt eine besonders relevante Rolle. Reichen das Knochenangebot und die Knochenqualität? Das Knochenvolumen, die Knochenbreite und -höhe bestimmen die Zahl der Implantate. Welcher Implantattyp, welche Oberfläche und welche Länge bzw. welcher Durchmesser ist für die Aufgabenstellung geeignet? Die Radiologie liefert zweidimensionale Röntgenbilder mit Informationen zu dem allgemeinen Zustand der Zähne und des Knochens.
Für eine sichere Implantatplanung in schwierigeren Situationen reichen diese zweidimensionalen Panoramaschichtaufnahmen oftmals nicht aus, da die Beurteilung des Knochens in seiner Ausdehnung begrenzt ist. Es fehlt die räumliche Vorstellung des Knochens. Das Implantatlager kann nicht vertikal abgebildet werden. Dies birgt die Gefahr einer Verletzung anatomischer Strukturen, wie benachbarte Zahnwurzeln, Nerven oder die Kieferhöhle.