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Dentalwissen: Rezessionsdefekt

Bei einer unbehandelten Parodontitis schreitet der entzündliche Prozess fort und es entstehen knöcherne Defekte

Bleibt die Parodontitis unbehandelt, so schreitet der entzündliche Prozess immer weiter fort und erreicht nach einiger Zeit tiefer gelegene Regionen der Zahnwurzel. Es entstehen sogenannte knöcherne Defekte, die zumeist trichterförmig und im Bereich der Zahnzwischenräume zu finden sind. Der weitgehend entzündungsfreie Rückgang des Zahnfleisches und des darunterliegenden Knochens wird in der Parodontologie als Rezessionsdefekt bezeichnet.

Es gibt auch Erkrankungen, bei denen sich das Zahnfleisch und der darunterliegende Knochen zurückziehen, ohne dass vorher eine Entzündung vorlag. Die Gründe können vielfältig sein: falsches Zähneputzen, Zahnfehlstellungen oder Zähneknirschen sind häufige Ursachen. Der Schwund des Zahnfleischs ist für den Betroffenen nicht nur eine ästhetische Einschränkung, sondern kann dem Patienten durch freiliegende Zahnhälse und Überempfindlichkeit auch Schmerzen bereiten.

Kurz beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Es gibt Erkrankungen, bei denen sich das Zahnfleisch und der darunterliegende Knochen zurückziehen, ohne dass vorher eine Entzündung vorlag. Häufige Ursachen sind falsches Zähneputzen, Zahnfehlstellungen oder Zähneknirschen. In der Parodontologie wird dieser weitgehend entzündungsfreie Rückgang als Rezessionsdefekt bezeichnet.
Nein. Der Schwund des Zahnfleischs ist zwar eine ästhetische Einschränkung, kann aber auch Beschwerden verursachen. Durch die freiliegenden Zahnhälse und deren Überempfindlichkeit entstehen für den Betroffenen häufig Schmerzen.
Bleibt die Parodontitis unbehandelt, schreitet der entzündliche Prozess fort und erreicht nach einiger Zeit tiefer gelegene Regionen der Zahnwurzel. Dabei entstehen knöcherne Defekte, die zumeist trichterförmig sind und sich im Bereich der Zahnzwischenräume finden.